LEADER-Radroute

Projektstatus
In der Planung und vor der Antragsstellung

Projektträger
LAG Niederrhein e.V.

Kofinanzierung
Gemeinde Alpen, Stadt Rheinberg, Gemeinde Sonsbeck, Stadt Xanten

Projektlaufzeit
Sommer-Winter 2019

Handlungsfelder

Querschnittshandlungsfeld „Smarte Regionalentwicklung
Handlungsfeld 2 „Aktiver Niederrhein“
Handlungsfeld 4 „Geschäftiger Niederrhein“

LEADER-Förderung
Projektkosten ca. 130.000 € (insgesamt)
gefördert durch die LEADER-Region "Niederrhein: Natürlich lebendig!" mit 84.500 €

Maßnahmenort
Das Projekt soll in den vier Kommunen der LEADER-Region „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ Alpen, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten umgesetzt werden. Die Route durchläuft dabei alle vier Stadtkerne und über naturnahe Feldwege.

Projektbeschreibung
Dass das Fahrradfahren eine wichtige Rolle im Alltag des Niederrheiners einnimmt, wurde bereits bei sehr vielen Treffen, Gesprächen, aber auch Beobachtungen in der Region deutlich. Durch das „platte Land“ und die räumliche Nähe zur „Radhochburg“ Niederlande ist diese Tatsache nicht verwunderlich. Dieses Identifikationsmerkmal möchte die LAG gerne mit einem Projekt aufgreifen. In den Zeiten der stetig wachsenden Motorisierung rückt die Wahrnehmung des naturnahen Niederrheins zusehends in den Hintergrund. Mit dem Auto werden überwiegend die Hauptverkehrsachsen befahren und die natürliche Landschaft am Rande der Feldwege wird kaum noch beachtet.

In Zusammenarbeit mit den kommunalen Touristikern wurde eine Radroute, die durch die Kommunen Alpen, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten und damit durch die gesamte LEADER-Region führt, erarbeitet. Ergänzt wurde diese über 70 km lange Route durch vier Nebenrouten, wodurch die Hauptroute auch abgekürzt, verlängert oder individuell geplant werden kann. Die Routen sind genau auf das ab Frühling 2019 nutzbare Knotenpunktsystem des Kreises Wesel abgestimmt. Somit kann auf eine zusätzliche Beschilderung verzichtet werden. Die Radfahrer der Route brauchen lediglich die Reihenfolge der abzufahrenden Knotenpunkte zu erradeln.

Die Route soll durch Infrastrukturelemente aufgewertet werden. U.a. sollen Rastplätze und Schutzhütten installiert werden. Je Kommune ist eine überdachte Hütte bzw. Unterstand mit Sitzgelegenheit und ein Picknickplatz ohne Überdachung (Tisch und Bänke) angedacht. Für die Fahrräder der Radler soll eine große und sichere Pflasterfläche als Stellfläche eingeplant werden. Außerdem sollen entlang der Route „Selfie Points“ entstehen. Denkbar sind große „Landschaftsbilderrahmen“, die einen besonders schönen Landschafts-/Naturabschnitt kennzeichnen und zu einem Foto einladen. In jeder Kommune soll mindestens einer dieser Landschaftsbilderrahmen installiert werden.

Im Rahmen des Projektes soll eine Radroutenkarte entstehen. Diese Karte soll die Route inklusive Nebenrouten, Rastplätzen und anderen besonderen Orten ausweisen. Diese Karte soll dann über möglichst viele Kanäle beworben werden. Unter anderem sollen diese dann in den Rathäusern ausliegen und auf Nachfrage erhältlich sein.

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